Der Verein

1981 beginnt die Geschichte des Vereins beim 30-jährigen Jubiläum der Deutschen Pfadfinderschaft St Georg in Spalt Eine kleine familiäre Freilichtaufführung im Hof des Kindergartens brachte die Sommernachtsspiele mit dem Stück "Schreie in der Nacht oder Mord auf Schloss Felsenstein" von Helmut Heinemann ins Rollen. Requisiten, Kulissen und Beleuchtung war mehr schlecht als recht zusammengebastelt oder geliehen und dennoch: maske_iDie Beteiligten hatten Spaß an der Inszenierung und so war der Beschluss schnell gefasst, auch in den folgenden Jahren Sommernachtsspiele aufzuführen.In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Zuschauer und damit die Einnahmen, so dass man bescheidene Investitionen wagen konnte. So wurde ein Kostümfundus aufgekauft, sowie eine kleine Scheinwerferanlage angeschafft. Seit 1989 sind wir Mitglied im Verband Deutscher Freilichtbühnen (VDF) und damit im Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT).
Im Laufe der Zeit gesellten sich immer mehr Interessierte zu unserer Theatergruppe, die ja immer noch Teil der St Georgs-Pfadfinder war. Da sich naturgemäß die Ziele der Theatergruppe immer weiter von denen der Pfadfinder entfernten entstand die Entscheidung, einen eigenen Verein, die Sommernachtsspiele Spalt e V zu gründen. Die Trennung erfolgte zum Wohl beider Vereine 1990. Ein fruchtbares Zusammenwirken besteht nach wie vor So unterstützen uns die Pfadfinder immer wenn Not am Mann (oder der Frau) ist, und wir die Pfadfinder in ideeller und finanzieller Hinsicht, gemäß unserer Vereinssatzung. Mittlerweile hat unser Verein ein gutes Stuck Wachstum hinter sich, die Mitgliederzahl wuchs von 20 Gründungsmitgliedern auf über 280, die Zuschauerzahl von ehemals 350 auf mehr als 4500 bei 7 Aufführungen.1992 ergab sich die Möglichkeit, den stillgelegten, durch Brand stark geschädigten Spalter Bahnhof anzumieten und als Vereinsheim zu renovieren. Nach dreijähriger Bauzeit war im September 1995 die Einweihung. Seitdem findet dort einmal pro Monat eine kulturelle Veranstaltung statt Von Kindertheater bis Kabarett, von klassischer bis Rockmusik wird für jeden Geschmack etwas geboten.
So sind wir heute aus der Spalter Kultur- und Vereinsszene nicht mehr wegzudenken.
 

2013

Wie schnell doch wieder ein Jahr verfliegt. Wahrscheinlich wird die Zeit aber auch nur denen lang, die keine Pläne haben und die keine Aktivitäten haben. Im Verein ist davon wenig zu spüren.  Was sind die Schlaglichter des Jahres? Sommernachtsspiele in einer sicherheitstechnisch neu gestalteten Stadthalle, Randerscheinungen, Bahnhofsprogramm und ein unerquicklicher und kostenintensiver Rechtsstreit um ein Foto im Internet. Personelles und Statistisches wie immer zu Beginn des Jahresberichtes:
6 Personen sind im letzten Jahr dem Verein beigetreten (Klaus Wagner, Susanne Kranzer, Andreas Kranzer, Carl Fürst, Christian Pfaller, Thomas Lifka). Eine Person (Lucia Schuster) ist ausgetreten.
Verstorben sind im Berichtszeitraum Peter Reuter, Ingrid Bachmann und Maria Wechsler. Alle waren zwar nicht aktiv, aber natürlich große Fans der Sommernachtsspiele, die trotz Krankheit und hohem Alter noch zu unseren Besuchern gehörten. (Schweigeminute). Das bedeutet, dass derzeit dem Verein Sommernachtsspiele Spalt e.V. 283 Mitglieder angehören. 
Eine weitere Personalie ist die, dass Barbara Heckl als stellv. Vorsitzende krankheitsbedingt längere Zeit nicht mehr aktiv war und jetzt aus dem Vorstand ausscheidet. Ihr danken wir für eine engagierte und für den Verein sehr wertvolle Arbeit in vielen Jahren. Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft.
Mit diesem Jahresbericht beginnt auch ein neuer Turnus mit Vorstandswahlen, Wahlen des Kassiers bzw. der Kassiererin  und der Berufung neuer Kulturbeiräte.

Sommernachtsspiele

Die Lokalbahn von Ludwig Thoma stand heuer auf dem Spielplan der Sommernachtsspiele. Bereits 1990 gespielt, war nur noch ein einziger Spieler (Fritz Leng) mit an Bord, allerdings auch in einer anderen Rolle. Die Inszenierung wies naturgemäß Ähnlichkeiten auf, aber war an vielen Stellen auch ganz neu gestrickt und man konnte eine Weiterentwicklung gut verfolgen. Da hat sich schauspielerisch vieles verändert, aber auch Bühnenbau und -malerei, sowie die ganze Technik und das Umfeld gaben dem Stück ein neues Gepräge.  Trotzdem gab es neben viel Lob (von den Älteren) auch Kritik (von den eher Jüngeren). Stücke aus alten Zeiten kommen halt etwas behäbiger daher und sind zudem nicht so von Slapstick und Klamauk geprägt, so wie man das heute sogerne hat. Die Stückauswahl ist und bleibt ein großes Problem. Gerade die neuen Stücke haben oft nur wenige Spieler (Ray Cooney: 7-10), so dass halt viele Interessierte außen vor bleiben müssten. Zudem sind neuere Stücke meist auch klassische Innenstücke. Es wird wohl nicht leichter werden nach so vielen Jahren einen passenden Stoff zu finden. Insgesamt waren es gegenüber dem Vorjahr etwa 1% mehr  Zuschauer, was insgesamt 4069 Gäste bedeutete. Das entspricht einem Schnitt von 581 Zuschauern. Nach den Brandner-Stücken, der Walpurgisnacht und der Bruderschaft das fünftbeste Ergebnis.
Darüber darf man sich dann doch freuen. Die neue Form des Kartenvorverkaufs an einem Samstag im Kulturbahnhof hat sich etabliert, allerdings müssen wir eine Lösung finden für all die Gruppen im Vorfeld. Diese Zahl steigt stetig.  Die Stadthalle ist weiterhin nutzbar. In einem Kraftakt wurde  die Halle in einen
sicherheitsmäßig brauchbaren Zustand versetzt. Finanziell müssen wir uns aber an dieser Lösung mit € 7000.- beteiligen, sonst wäre die Halle als Spielort vielleicht ersatzlos
weggefallen.

Kulturbahnhof

Im Bahnhof, bzw. hinter dem Bahnhof waren 7 Veranstaltungen geplant. Eine davon, das Märchenzelt, war mit gleich drei Runden für kleine und größere Kinder, sowie für Erwachsene gebucht. Richtig voll war es bei Oliver Tissot, bekannt aus dem Frankenfasching. Sehr vergnüglich soll es auch bei
Mademoiselle Mirabelle gewesen sein. 
Wie immer auch ein paar Zahlen, die die Situation im Bahnhof beleuchten:
•   57  Proben  für Sommernachtsspiele, Teatro Magico, lebendige Stadtführungen usw. - Das ist die wichtigste Funktion des Bahnhofs. 
•   15 Termine für Sitzungen und Besprechungen - das sind Treffen des Kulturbeirates genauso wie Theaterauftakt  etc.
•   9 kulturelle Veranstaltungen - ein Wert, der in den letzten Jahren etwas gesunken ist.
•   647 Besucher bei öffentlichen Veranstaltungen - wegen der geringeren Veranstaltungszahl auch ein etwas niedrigerer Wert
•   10 Feste und Feiern - mehr als sonst. Der Verein kommt in die runden Jahre
•   Insgesamt haben, wenn jede Veranstaltung eingetragen wurde, 1819 Besucher den Bahnhof im Jahr 2013 betreten - das ist insgesamt ein niedrigerer Wert. 
Insgesamt ist immer noch festzustellen, dass die Nutzung des Bahnhofs zurückgeht.  Der neue Kostümraum lässt immer noch auf sich warten. Es besteht dringender
Handlungsbedarf. Das haben inzwischen auch einige Ausleiher erkannt.
Die Lagerhalle ist dank Rudi und seinen Helfern immer noch in guten Händen und man findet sich gut  zurecht. Für den Bahnhof gilt weiterhin: Wer was holt, soll es auch wieder aufräumen, z.B. Klapptische vom Dachboden etc. In jedem Fall danken wir allen, die sich im oder für den Bahnhof engagiert haben.

Teatro Magico

Im schwarzen Theater stand die Aufführung des Musicals „Der Kleine Tag“ im Mittelpunkt. Im Frühjahr und im Herbst standen insgesamt 5 Aufführungen an. Zwei usverkauften
Aufführungen mit gehöriger Platznot standen noch drei Aufführungen im Herbst gegenüber.  Es war eine qualitativ hervorragende Aufführung, die eigentlich noch Gastspiele verdient hätte. Beim Publikum fanden nämlich die fünf Aufführungen höchste Anerkennung. So gab es also im Berichtszeitraum fünf Aufführungen mit insgesamt 550 Zuschauern. Allen Beteiligten im Spieler- und im Technikbereich und insbesondere der Verantwortlichen Karin Nüßlein sei großer Dank für die Arbeit im letzten Jahr gesagt
Sonstige Veranstaltungen, Aktivitäten und Anschaffungen
Zu Beginn des Jahres wieder die zwei "wichtigsten" Veranstaltungen des Jahres:
Kappenabend und Faschingszug. Der Kappenabend war ganz gut besucht, und dank der Moritaten und anderer witziger Beiträge eine gelungene Veranstaltung. Unter dem Motto "Kinderkrippe" zogen wir mit Laufställchen und Bollerwagen durch Spalt und holten wie so oft einen der vorderen Plätze. Der Satz des Vorjahres kann und wird zum dritten Mal in Folge stehen bleiben: 3. Platz und 30 Liter Freibier waren unser. Am Pfingstfestzug waren wir gut vertreten. Die Werbemaßnahmen während des Zuges
verpuffen aber leider immer noch in den gähnend leeren Weiten der Spalter Straßen. Auch dieser Satz hat Bestand und der Pfingstfestzug ist ein wiederkehrendes Ritual. Erfreulich, dass viele jüngere Mitglieder dabei waren.
Vier lebendige Stadtführungen und einige Sonderaufführungen und –auftritte, z.B. beim Saumarkt, standen 2013 wieder auf dem Programm. Sie waren allesamt ausverkauft. Immer noch findet diese Eigenproduktion beim Publikum immer Anklang.
Ein Dank an all die, die sich zum Jahresende in der Holzwurm-AG und im Erzählerkeller, bei der Tontechnik und der Beleuchtung des Spalter Weihnachtsmarktes engagierten. Es ist nicht immer leicht, alle Helfer zusammen zubringen.
Rechtsstreit gegen Herrn Stefan Spangenberg Im Oktober 2013 hat uns ein Schwabacher Fotograf namens Spangenberg verklagt, weil wir im Internet für ein Esterhazy-Konzert mit einem von ihm gemachten Foto, downgeloaded von deren Homepage, geworben haben. Nachdem wir diese Unterlassungserklärung nicht unterschrieben hatten, kam es zu einer mündlichen Verhandlung. Alle  drei Personen, die bei Gericht  waren, sind zu dem Schluss gekommen, dass der Verein dann doch die Unterlassungserklärung „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht aber gleichwohl verbindlich“ – so der Terminus, abgeben sollte. Damit verpflichteten wir uns, das Bild nicht mehr zu verwenden, aber nicht zur Zahlung von Schadensersatz.
Damit bleiben aber dennoch folgende Kosten: Rechtsanwaltskosten der gegnerischen Seite: 1435 € und : 879 € Gerichtskosten .
Beraten und vor Gericht vertreten hat uns als Anwalt unser Vereinsmitglied Georg Schielein, bei dem wir uns ganz herzlich bedanken. Nun hätten wir die Möglichkeit, unsere Kosten bei den Esterhazys – natürlich gerichtlich – einzufordern. Da uns aber deren prekäre Situation bewusst ist, weil nun mit Sicherheit eine Prozesswelle anderer Veranstalter auf sie zurollt, weil der gegnerische Anwalt nun auch all diese verklagen will, wie er uns versichert hat,
wollen wir uns auf anderem Weg mit ihnen einigen – zum Bespiel durch 1 kostenloses Konzert oder Ähnliches. Wir betrachten dies als Solidarität unter „Kleinkünstlern“.
Fakt ist auch, dass man in diesem Land dem Ehrenamt keinen Gefallen tut, wenn manwegen solcher, auch wirtschaftlich gesehen, Kleinigkeiten vor Gericht gezerrt wird. Wie ein Streitwert von € 15.000.- festgelegt werden kann, bleibt uns unerschlossen. 

Der Vorstand und der Kulturbeirat

Der Vorstand des Vereins hat sich in diesem Jahr 5 Mal getroffen, um Wichtiges zu beraten und festzulegen. Viele Treffen finden aber oft mal so zwischendurch statt, weil man sich ja eh‘ sehr häufig trifft. Krankheitsbedingt war der Vorstand nur mit Berni und Robbi besetzt.
Der Kulturbeirat traf sich im Jahr 2013 sechs Mal zur Vorbereitung des Jahresprogramms und insbesondere zur Stückauswahl.
An alle Kulturbeiräte ein Dank für die in den vergangenen zwei Jahren geleistete Arbeit.Jetzt wird ein neuer Kulturbeirat berufen werden.

Ausblick

Und was steht  2014 auf dem Programm? Den Fasching haben wir wieder überstanden und ausnahmsweise haben auch schon die Proben für das neue Stück „Die Gangster von Valence“ begonnen. 
Stadtführungen stehen wieder genauso an, wie eine Neuauflage des Kabaretts „Bahnhof Bockl“ im November. Auch hier haben die Arbeiten schon begonnen
Ganz große Pläne gibt es für dieses Jahr nicht. Wer aber weiß, was uns Sommernachtsspielern noch alles einfällt.
Ein Problem für die Zukunft wird sicher sein, dass man sich so langsam nach einer neuen Vereinsspitze umsehen muss. Verantwortung muss in jüngere Hände übergeben werden oder die Brötchen müssen zwangsläufig kleiner werden. Ein Individualismus, frei nach dem Motto „Ich mache nur das, was mir Spaß macht“ und eine zunehmende Flexibiltät in der Arbeitswelt erschweren so verbindliche Aktivitäten wie Theaterspielen. Manchmal kostet es dann viel Kraft und Mühe, wenn es dann ganz kurzfristig heißt: „Ich kann jetzt doch nicht!“ 
Für die Bühne, für das Rampenlicht, finden sich immer noch viele Leute. Aber wenn es mal heißt einen Faschingswagen zu gestalten, Bühnenbau und Malerei zu unterstützen oder etwas zu renovieren – da halten sich die meisten vornehm zurück.
Wir meinen halt, dass es das eine ohne das andere nicht gibt und deshalb hoffen wir auf bessere Unterstützung als zuletzt. 283 Mitglieder sollten doch eine verlässliche Basis bilden, um  die Dampflok Sommernachtsspiele auch nach 34. Jahr  des Bestehens noch unter Feuer zu halten.
In diesem Sinne wünschen wir unserem Verein ein interessantes Jahr 2014 mit viel Dampf.

 

2010

Die Würfel sind schon lange gefallen. Im 30. Jahr der Sommernachtsspiele wird das Florian-Schmidt-Stück "Die Bruderschaft der freien Kugel" aufgeführt. Viele Mitwirkende sind mit von der Partie.

Im Februar wird noch mal vom Teatro Magico MOMO im Jugendheim gezeigt. Zweimal volles Haus. Das Stück kommt an. Bereits im März findet die Premiere der lebendigen Stadtführung "Randerscheinungen" statt. Mit Walter Bachmanns leidenschaftlichen Vorträgen und 13 überraschenden, meist historischen Randerscheinungen kommt die Sache beim Publikum bestens an.

 

2009

Der Verein ist erneut gewachsen, so dass ihm jetzt 284 Mitglieder angehören. Vereinsintern beginnt das Jahr 2009 eher feucht. Im Keller waren durch Frostrohrbruch 60000 Liter Wasser. Die Feuerwehr greift dankenswerter Weise ein.

Der "Brandner Kasper" erlebt eine erfolgreiche Wiederholung und der erste Heiratsantrag auf der Bühne (Ufo an Martina) sorgt für Überraschung.

Im Herbst erlebt MOMO im Jugendheim seine Premiere. Das Beste, was die Abteilung Schwarzlichttheater zu bieten hatte. Und das will was heißen.

De Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr laufen auf Hochtouren. Die Jubiläumsheftreihe "Lebenswege – Lebenslust – Lebensart" wird fertig gestellt und kommt bei der Publikumspräsentation bestens an. Die Planungen und die Proben für die lebendigen Stadtführungen laufen auf Hochtouren. Zum Jahreswechsel gibt es eine gigantische Silvesterfeier in Spalt. Mit Kasperltheater und Schwarzem Theater sind wir mit von der Partie. Ein gelungener Auftakt für "1200 Jahre Spalt".

Das Thema Sicherheit wird im Verein stark thematisiert und mündet in einem Sicherheitskonzept für die mitarbeitenden Vereinsmitglieder

 

2008

273 Mitglieder zählt der Verein nun. Auf der Freilichtbühne beginnen die zwei Brandner-Jahre. Ein phänomenales Stück, welches von Sylvia Bräunlein für unsere Bühne maßgeschneidert wurde. Fritz Leng und Martin Hoffmann liefern sich einen phantastischen Wettbewerb um die Gunst des Publikums und sage und schreibe 4755 kommen: Vereinsrekord.

Auf der Bahnhofsbühne gibt die Gruppe LASU ein großes afrikanisches Konzert mit 270 Besuchern. Wetter und Stimmung sind bestens.

Die Kindertheatertruppe zeigt sich mit dem Janosch-Stück "Löwenzahn und Seidenpfote" letztmals auf unserer Bühne.

 

2007

Shakespears "Was Ihr wollt"
 

2006

Mit 262 Mitgliedern startet der Verein in die Saison 2006. Auf der Bühne wird der Filmklassiker "Ladykillers" gegeben, der mit vielen technischen Effekten, z.B. vorbeifahrende Güterzüge, aufwarten kann. 3727 Besucher sind dabei.

Auf der Bühne hinter dem Bahnhof gab's im Sommer ein Beatles-Revival-Konzert, wobei die Stimmung bestens war. Im Kindertheater wird die Raupe Nimmersatt gespielt und die Akteure machen auch gleich noch eine kleine Kindergarten-Tournee.

Der Verein unternimmt auch einen Ausflug ins unterfränkische Aub. Die Auber hatten zusammen mit den Sommernachtsspielen im Wettbewerb des BR "Respekt – Kultur" mit zu den Preisträgern gehört.

 

2005

Zu Jahresbeginn hat der Verein 253 Mitglieder. In der Jahresversammlung werden Robert Wechsler, Bernhard Müller und Barbara Heckl als Vorstand bestätigt.

Eine 2. Bestuhlung mit 500 Plätzen wird für die Stadthalle angeschafft.  Zum Jubiläum wird „Das Haus in Montevideo" von Curt Goetz wiederholt und der 50000. Zuschauer wird begrüßt

Mitte September findet das 25- Jährige Vereinsjubiläum statt Vom 16.-18. September wird ordentlich gefeiert. Samstag abend ist ganz den Vereinsmitgliedern gewidmet und eine Prachtfeuerwerk schließt den bunten Abend ab. Am Sonntag ist Festzeltbetrieb und Tag der offenen Tür.

Im November wird der Kulturbahnhof von Bayern 2, die Abendschau mit dem 1. Preis des Wettbewerbs „Respekt Kultur" ausgezeichnet. Die Auszeichnung war mit einem Betrag von € 3.000,00 dotiert.

 

2004

Verein-06 Das Vereinskabarett tritt im Mai zum 125-jährigen Brauereijubiläum mit dem Programm „Kabarettet die Brauerei" auf. Die Pfarrersband OSB gastiert mit einem Open – Air - Konzert hinter dem Bahnhof. 300 Zuhörer sind begeistert. Die „Wal­purgisnacht" von Florian Schmidt bricht alle Rekorde: 41 Spieler agieren vor 4185 Zuschauern. 739 Besucher in der letzten Auffüh­rung bringen uns ganz schön ins Schwitzen. Mit Jochen Hammer verfügt der Verein jetzt auch über einen fachgerecht ausgebildeten Feuerwerker.
 

2003

Ab jetzt gibt es eine Reinigungskraft im Bahnhof. Im Bildungshaus Reimlingen sind wir zu einem Wochenendaufenthalt, um für die Zukunft zu planen.

 

2002

Im Juni wird mit „Blues & Kusz" unsere zweite Freilichtbühne hinter dem Bahnhof in Betrieb genommen. Bei Ray Cooneys „Außer Kontrolle" sind nicht nur die Zuschauer, sondern auch die „Oueen" very amused. Zum ersten Mal ist auf unserer Bühne hinterm Rathaus ein Rolls Royce zu sehen. Im Herbst gibt es erstmals unser Kabarett „Bahnhof Bockl - Endstation?" zu sehen. Ein absoluter Publikumsrenner.

 

2001

Im Frühjahr wird der Außenbereich des Bahnhofs neu gestaltet Unter den Augen des Autors Fitzgerald Kusz wird „Letzter Wille" gespielt Im Herbst wird zu Heiner Heubuschs 50. Geburtstag eine Bilderausstellung im Bahnhof durchgeführt, die an drei Tagen über 800 Leute besuchen.
 

2000

20 Jahre Sommernachtsspiele Spalt: Das Lieblingsstück „Schreie in der Nacht" wird noch einmal mit großem Aufwand inszeniert.

Erstmals wird im Bürgergarten die Musical-Night durchgeführt. Sie ist binnen weniger Tage ausverkauft. Eine Großveranstaltung namens „autofreier Sonntag" entpuppt sich als besucherfreier Sonntag. Ein legendärer Flop in Sachen Veranstaltungen.
 

1999

Vorstandswahlen: Barbara Heckl löst Sylvia Bräunlein als stellv. Vorsitzende ab Unsere Freilichtaufführung „Arsen und Spitzenhäubchen" sehen 3202 Zuschauer.
 

1998

Christa Einzinger (jetzt Hammer) übernimmt die Leitung des Teatro Magico. Ein Kindertheater wird aus der Taufe gehoben. Nach einer Aufführung beim Weihnachtsmarkt schläft aber dieses Projekt wieder ein.
 

1997

Der Verein hat zum Jahresende 186 Mitglieder. In der Stadthalle wird als Gastspiel das Musical „Die Schrift an der Wand" gezeigt. Für den Bahnhof wird eine Bühne angeschafft.
 

1996

Das Kulturprogramm wird aufgenommen und der erste Spalter gastiert im Bahnhof: Stefan Klos präsentiert sein Programm „Unter aller Zensur".
 

1995

Am 12.September wird dem Verein der von der Raiffeisenbank gestiftete „Bayerische Heimatpreis", der mit DM 3000 dotiert ist, verliehen. Am Wochenende darauf wird am Bahnhof ein großes Fest gefeiert. So wird am Freitag in einem Festakt das Gebäude nach 31 Monaten Bauzeit seiner neuen Bestimmung als Kulturbahnhof übergeben.

Zum letzten Mal pendeln nach 123 Jahren Züge der Dampfbahn Fränkische Schweiz e.V." auf der Strecke Spalt - Georgensgmünd. Nach drei Tagen des Feierns in einem Festzelt wird der letzte Zug am 17. September 1995 in einer bewegenden Trauerfeier verabschiedet Der Bahnhof wird jetzt auch offiziell als „Schank- und Speisewirtschaft" geführt.

 

1994

Heiner Heubusch, Bürgermeister, Spieler und Designer der Vereinslogos stirbt am 4. Oktober mit nur 42 Jahren. In Erinnerung bleibt sein letzter Auftritt als „Städtischer Bühnenarbeiter".
Erste Versuche mit einer Reihe „Kultur im Herbst" zeigen, dass dieses Geschäft nicht ganz einfach ist. Erstmals nimmt der Verein am Spalter Weihnachtsmarkt u.a. mit einer Erzähler-Ecke teil
 

1993

Der abgebrannte Spalter Bahnhof wird nach großen Debatten.

in der Jahresversammlung (2 Gegenstimmen, 1 Enthaltung) langfristig (35 Jahre) von der Stadt angemietet und die Instandsetzung beginnt Die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist groß.

Beim Wiederholungsstück „Die deutschen Kleinstädter" wird erstmals während des Stückes in die Halle gewechselt. Die Bühne im Bürgergarten wird umgebaut und ein Souffleurkasten wird integriert.

 

1992

im Februar 1992 brennt der Spalter Bahnhof, in dem unsere Kulisse untergebracht ist. Kurzzeitig finden wir im Pfarrhof Asyl.
Am 12. September 1992 wird unser „Teatro Magico"- das schwarze Theater des Vereins - aus der Taufe gehoben. Christa Janko übernimmt später die Leitung. Der Zuschauerandrang in der Garage im Rathaus ist enorm: 24 Aufführungen mit je 25 Besuchern an 2Tagen!!
 

1991

Mit „Zehn kleine Negerlein" von Agatha Christie wird erstmals ein Krimi aufgeführt. Für den Bürgergarten wird für 12.561,59 DM eine Bestuhlung angeschafft
 

1990

Am 7.1.1990 wird im kath. Jugendheim Spalt von 24 Gründungsmitgliedern der Verein „Sommernachtsspiele Spalt e.V." gegründet. Der Vorstand besteht aus Robert Wechsler, Bernhard Müller und Sylvia Braunlein.Mit dem bisherigen Träger, den Pfadfindern, wird ein Freundschaftsvertrag geschlossen. Am 11. Februar gibt es im Bayerischen Hofeinen Abend unter dem Motto „Ein Verein stellt sich vor".

Viele der Besucher werden in den neuen Verein aufgenommen und am Ende dieses Abends zählt der Statistiker 73 Mitglieder. Am 26.4.1990 wird der Verein „Sommernachtsspiele Spalt e.V." als gemeinnützig anerkannt. Das Jubiläumsstück „Die Lokalbahn" von Ludwig Thoma sehen 1784 Zuschauer. Der Fundus befindet sich bis zur Bahnhofseinweihung im Luberhaus. Der Verein bat zum Jahresende 145 Mitglieder. Heiner Heubusch entwirft unser Logo mit Maske.

 

1989

Die Sommernachtsspiele treten dem Verband deutscher Freilichtbühnen (VdF) und dem Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) bei.

 

1988

Vom Heimatverein wird für DM 1200: ein alter Theatertundus aufgekauft und im Zollhaus untergebracht.
 

1987

Die 7. Sommernachtsspiele „Der Diener zweier Herren" (Carlo Goldoni) finden erstmals auf der Bühne im Bürgergarten statt Die Schallmauer von 1000 Zuschauern wird geknackt. Eine professionelle Kritik des „Dieners" bei einem Gastspiel in Fürth fällt nicht ganz so ehrenhaft aus.
 

1986

Die letzte Aufführung des Stückes „Die Hochmütigen" (Kurt Bender) wird kurzfristig in die Stadthalle verlegt.
Gastspiel in der Fürher Seniorenresidenz Kursana.
 

1985

5. Sommernachtsspiele: Herr Peter Squenz (Andreas Grypbius). 450 Zuschauer im Kindergarten.

 

1984

4. Sommernachtsspiele: „Der Lügner" (Carlo Goldoni) Regie hat erstmals Robert Wechsler.
 

1983

3. Sommernachtsspiele: „Die deutschen Kleinstädter" August Kotzebue.
 

1982

2. Sommernachtsspiele: „DerTag, an dem der Papst gekidnappt wurde" (Joao Bethencourt).
 

1981

1. Sommernachtsspiele anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Stamm Spalt. Neben dem Vorspiel „Der Münchner im Himmel" von Ludwig Thoma wird das Stuck „Schreie in der Nacht" von Helmut Heinemann im Garten des Kindergartens aufgeführt. 350 Zuschauersehen zu. Wolfgang Roth führt Regie.